Die Ausstellung „Deutsche in der russischen Geschichte“

Die Ausstellung „Deutsche in der russischen Geschichte“ ist dem 250-en Jahrestag des Einladungsmanifestes von Zarin Katharina II. an die deutschen Kolonnisten gewidmet. Sie umfasst mehr als drei Jahrhunderte alte Geschichte eines Volkes, das einen bedeutsamen Beitrag zur Herausbildung russischer Gesellschaft, ihrer Entwicklung und europäischer Integration geleistet hat.

Die Ausstellung wurde im Jahr 2012 vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur und mit finanzieller Unterstützung des russischen Ministeriums für regionale Entwicklung und des Bundesministeriums des Inneren ausgerichtet. 2016 wurde die Ausstellung modernisiert.

In den Jahren ihrer Existenz ist die Wanderausstellung in vielen russischen Städten zu Gast gewesen: Moskau, Sankt Petersburg, Wolgograd, Syktywkar, Perm, Pjatigorsk, Uljanowsk, Marx, Kolomna, Omsk, Slawgorod, Kasan, Samara, Petrosawodsk.

Ausstellungskalender

Ausstellungskalender

Die Ausstellung gliedert sich in drei Sektionen: „Deutsche in der russischen Geschichte“, „Familie und Alltag der Russlanddeutschen“ und „Russlanddeutsche im gegenwärtigen Russland“

Auf der Ausstellung sind seltene Exponate zu sehen – Kopien der Dokumente, Karten, Gravüren und Fotos, die in den russischen und deutschen Museen und Archiven aufbewahrt werden; die Kopien sind als Museumdenkmal in Originalgröße dargeboten.

In der modernisierten Ausstellung ist vieles aus der geschichtlichen und der ethnografischen Sektionen erhalten geblieben, es wurden neue Informationen hinzugefügt, die Ansiedlungsgeschichte der Russlanddeutschen ist ausführlicher beleuchtet. Wesentlich modernisiert und verändert wurde die Sektion über die gegenwärtige Zeitperiode. Seit 2016 ist der Hauptanteil der Ausstellungsarbeit darauf ausgerichtet, große staatliche Museen, Galerien und Bibliotheken mit hohen Besucherzahlen als Ausstellungsorte zu gewinnen.

Foto Panorama

Virtuelle Führung durch die Ausstellung
«Deutsche in der russischen Geschichte»